11111 Geschichte des Studiengangs - KONSERVIERUNG UND RESTAURIERUNG VON WANDMALEREI, ARCHITEKTUROBERFLÄCHE UND STEINPOLYCHROMIE

Geschichte des Studiengangs

Die Restauratorenausbildung auf Hochschulebene hat an der an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart eine lange Tradition. Sie entwickelte sich aus dem bereits 1948 gegründeten „Institut für Technologie der Malerei“. Der Leiter, Prof. Kurt Wehlte, etablierte das Institut unter anderem mit Vorlesungsreihen und praktischen Übungen im Bereich Maltechnik für die Studiengänge Freie Kunst. Angeboten wurden in der Wiederaufbauphase nach dem Zweiten Weltkrieg zugleich auch erste Fortbildungskurse zur Erhaltung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut. Daraus entwickelte sich unter Prof. Rolf E. Straub eine Vollzeitausbildung für Restauratoren und 1977 der bundesweit erste Diplom-Studiengang ”Technologie und Restaurierung von Gemälden und gefassten Skulpturen”. 1988 wurde das Studienangebot durch die Neugründung des Studiengangs”Konservierung und Restaurierung von archäologischen, ethnologischen und kunsthandwerklichen Objekte” erweitert. Im Jahr 1991 kam der Studiengang ”Konservierung und Restaurierung von Kunstwerken auf Papier, Archiv- und Bibliotheksgut” hinzu. In enger Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg konnte 2003 der bereits 1988 genehmigte Studiengang ”Konservierung und Restaurierung von Wandmalerei, Architekturoberfläche und Steinpolychromie” eingerichtet und durch Oberkonservator Dr. h. c. Helmut F. Reichwald aufgebaut werden. Seit 2008 liegt die Leitung bei Prof. Dipl.-Rest. Roland Lenz.
Im Jahr 2004 erweiterte sich das Angebot der Restauratorenausbildung um den Master-Studiengang ”Konservierung Neuer Medien und Digitaler Information”.

Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Foto: R. Lenz)